Mitglieder stellen sich vor
Initiative Internationales Kulturzentrum

26.04.
Roma und Sinti Philharmoniker geben ein Konzert in Hannover
Präsentiert von: Romane Aglonipe e. V.
20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr
Eintritt: ab 17,50 €
Theater am Aegi
Aegidientorplatz 2
30159 Hannover
Das Orchester gibt am 25. April um 11 Uhr auch ein Kinderkonzert in der IGS Mühlenberg
Das Orchester gibt am 25. April um 11 Uhr auch ein Kinderkonzert in der IGS Mühlenberg

Die Roma und Sinti Philharmoniker unter der Leitung von Riccardo M Sahiti gastieren am Donnerstag, 26. April 2018, um 20 Uhr im Theater am Aegi, Hannover. Dabei erklingt unter anderem die Ouverture „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss, die Sopranistin Natasa Knezevic singt „Voi La Sapete, o Mamma“ aus „Cavalleria Rusticane“ von Pietro Mascagni. Solist der „Zigeunerweisen“ für Violine und Orchester von Pablo de Sarasate ist Julian Dedu (Violine). Mit „Carmen Fantasy“ von Franz Waxmann für Violine und Orchester soliert Bela Nagy. Aus der „Romanian Rhapsody“ von George Enescu erklingt No. 1 in A Major, Op. 11. Der zeitgenössische Roma-Komponist Adrian Gaspar hat den Philharmonikern einen „Roma Tanz“ gewidmet. Ein weiterer Höhepunkt ist die „Ungarische Rhapsodie“ Nr. 1 für Orchester von Franz Liszt.
„Musik ist mein Himmel“ ist das Credo des Dirigenten Riccardo M Sahiti, und die Roma und Sinti Philharmoniker sind „wohl das unkonventionellste Orchester in Europa, womöglich weltweit. Und sein musikalischer Leiter der Dirigent mit der wahrscheinlich ausgeprägtesten Leidenschaft seit Leonhard Bernstein“ (Ralf Siepmann, opernnetz.de). Sahiti, 1961 im damaligen Jugoslawien geboren, träumte schon als Klavierschüler davon, ein großes Orchester zu gründen. Das Studium in Dirigieren und Musikpädagogik in Belgrad bei Prof. Stanko Sepic schloss er 1990 ab. Er vertiefte seine Ausbildung am Konservatorium „P. I. Tschaikowsky“ in Moskau und sammelte erste Dirigiererfahrungen unter anderem mit den Schlesischen Philharmonikern Kattowitz und dem Radio- und Symphonieorchester Beograd. Im neuen Lebensmittelpunkt Frankfurt am Main engagierte er sich weiter für die große Vision und im November 2002 gaben die Roma und Sinti Philharmoniker – zunächst als Kammerorchester - das Gründungskonzert.
Alle fast 60 Mitglieder des Orchesters sind professionell ausgebildete MusikerInnen, Roma und Sinti, die in Berufsorchestern in mehreren europäischen Ländern beschäftigt sind, so in Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Tschechien oder Ungarn. Darunter sind renommierte Ensembles wie das Orchester der Wiener Staatsoper, das Nationalorchester Rumäniens, das MDR-Sinfonieorchester. Mit den Roma und Sinti Philharmonikern haben sie sich der Aufgabe verschrieben, besonders jene Werke aufzuführen, die in der Kultur der Roma und Sinti verwurzelt sind. Zeitgenössische Künstler und Komponisten sollen angeregt werden, Werke zu schaffen, die sich mit der Kultur der Roma und Sinti befassen oder von ihr inspiriert werden. Zu dieser Musik erklärt der ungarische Dirigent Iván Fischer, von 2012-2016 Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin: „Sie stellt eine ganz große Leistung für das heutige Europa dar, die aus unserem gemeinsamen Kulturkanon nicht wegzudenken ist“ (opernnetz.de).
Die Entwicklung des Orchesters wurde jüngst in dem Film „Ein Dirigent und sein Traum – die Roma und Sinti Philharmoniker“ von Margarete Kreuzer für arte dokumentiert. Der Sender zeigt den Film erneut am Samstag, 24.03.2018. Er ist auch in der ARD-Mediathek verfügbar.
Veranstalter des Konzertes in Hannover, eines Kinderkonzertes am 25.04. in der IGS Mühlenberg und eines 2. Abendkonzertes am 28.04. in Nordhorn ist „Romane Aglonipe“, Stimme der Roma in Niedersachsen, in Kooperation mit dem Philharmonischen Verein der Sinti und Roma Frankfurt. Die Konzerte werden gefördert durch: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Klosterkammer Hannover, Stiftung Niedersachsen, Musikförderung NDR, Nds. Sparkassenstiftung, Stadt Hannover / Kulturbüro, MISO, SAMOFA, AMFN u.a. Tickets zum Preis von 19,50.- bis 17,50.- / erm. 14,50.- EUR für SchülerInnen und Studierende gibt es an der Konzertkasse im Theater am Aegi, am 24.04. ab 19 Uhr, & bei Laporte-Kartenshop, Tel. 0511 - 1212 3330, tickets.haz.de.

UnterstützerInnen für Sprachkurse gesucht
14.09.2018
Wir, die Initiative für Internationalen Kulturaustausch, suchen dringend Unterstützer*innen für unsere Alphabetisierungs- und A1 und A2 Kurse! Es wäre schön, wenn ihr schon Erfahrungen im Unterrichten von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund habt! Ihr solltet spontan, kreativ und geduldig sein und Spaß am Unterrichten dieser Zielgruppe haben. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann meldet euch bitte. Wir freuen uns auf euch!

Ansprechpartnerin: Kathlen Dreckshage (Ehrenamtskoordination)

Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V.

Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover

Tel.: 0511-44 04 84

info@iik-hannover.de

www.iik-hannover.de


Das Sommerfest der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK) begeisterte in der Faust-Warenannahme
28.06.2018
„Alle, die mit uns gemeinsam einen interkulturellen Austausch und dessen Vielfalt friedlich und bunt feiern möchten, sind herzlich eingeladen!“, begrüßte die Leiterin der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK), Mahjabin „Lipi“ Ahmed, die zahlreich erschienenen Gäste. Unter ihnen auch Konstanze Beckedorf, städtische Sozial- und Sportdezernentin, und Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube.

"Texturen" - ein Schreibprojekt von Faust: Mitmacher gesucht!
28.06.2018
Geschichten über das Zusammenleben in Linden
Eine A4 Seite und Sie sind/Du bis dabei!

Mit Gruppen und Einzelpersonen, allen Interessierten aus dem Stadtteil, wollen wir zum Thema „Zusammenleben im Stadtteil Linden“ einen internetbasierten Text mit vielfältigen Textpfaden produzieren. Wir freuen uns über alle, die Interesse haben mitzumachen.
Ziel dieses Projektes ist es, eine Erzählung zu schreiben, deren einzelne Kapitel von unterschiedlichen Menschen verfasst wurden und die sich, ausgehend von einem gemeinsamen Ausgangskapitel, vielfältig verzweigt. Siehe - www.texturen-linden.de -. Die Einzelkapitel werden über Links miteinander verbunden - http://www.kulturzentrum-faust.de/ebook-texturen-des-zusammenlebens/kapitel-1-ein-morgen-in-linden.html -. Zu jedem Kapitel können dabei Alternativkapitel angelegt werden. So entstehen unterschiedliche Textpfade, welche eine Vielzahl von Sichtweisen und Erfahrungen aus dem Stadtteil wiedergeben.

Thema aller Geschichten soll das Zusammenleben im Stadtteil sein. Darüber hinaus gibt es keine inhaltlichen Vorgaben. Mitmachen können alle Interessierten, sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen aus Linden oder mit Bezug zu diesem Stadtteil. Es ist möglich, einzelne oder auch mehrere aufeinanderfolgende Kapitel beizusteuern.
Dabei sollte das Ende durchaus offen sein, damit andere Bezug nehmen und mit der Erzählung fortfahren können. Die einzelnen Kapitel sollten vom Umfang her auf keinen Fall länger als eine DIN-A4-Seite sein, gerne jedoch kürzer.

Kontakt:
www.texturen-linden.de
texturen@kulturzentrum-faust.de
Fußballturnier „Kicken gegen Vorurteile“ – seit elf Jahren eine Erfolgsgeschichte
26.06.2018
Fast alle reden von Fußball. Nicht nur in Russland – auch in Hannover: Samstag nachmittag den 23.06.2018 spielten acht bunt gemischte Mannschaften vor einem bis zu 700-köpfigen Publikum im Erika-Fisch-Stadion.

Infoveranstaltung: Einblicke und Antworten zum Familiennachzug
28.05.2018
Vielen Geflüchteten wird das Recht auf ein Zusammenleben mit Familienangehörigen verweigert. Unter dem Motto „Familie Willkommen“ wurde darüber im Kulturzentrum Faust diskutiert.

„Willkommenskultur geht nicht ohne Familiennachzug“, sagt Lipi Mahjabin Ahmed in ihren Begrüßungsworten. Die von ihr geleitete Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK e.V.) hatte am 23. Mai 2018 in die Faust-Warenannahme geladen. Zusammen mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen und dem Kulturzentrum Faust. „Wir wollen einen Einblick geben in die Lebenswirklichkeit der betroffenen Geflüchteten“, heißt es in der Einladung zur Veranstaltung, „und stellen Geschichten vor von Menschen, die ihre Familie wiedergefunden haben – oder auch nicht“.

„Hoffnung wechselt sich ab mit Zweifeln“ - so Tagebuchnotizen eines syrischen Flüchtlings, die zu Beginn der Veranstaltung verlesen werden. Ergreifende Einzelschicksale voller Zerrissenheit und Not: „Wenn ich nach Afghanistan zurückkehre, bin ich innerhalb eines Tages tot“, hat ein anderer notiert. Immer wieder geht es bei den Betroffenen um das Zusammensein mit den Angehörigen, um die Wichtigkeit des familiären Zusammenhalts. Für viele Geflüchtete ein unerfüllter Traum.

Über die „Praxis der Verhinderung zur Herstellung der Familieneinheit“ spricht Karim Alwasiti vom Flüchtlingsrat Niedersachsen in seinem einleitenden Vortrag: „Es wird alles dafür getan, möglichst wenig Visa erteilen zu müssen.“ Lange Bearbeitungszeiten und hohe bürokratische Hürden seien normal, wenn Geflüchtete Anträge auf Familiennachzug stellten. Nur Asylberechtigte nach Grundgesetz oder nach Genfer Konvention Anerkannte genießen volle Rechte. Der Rechtsanspruch auf Familiennachzug für alle anderen - es handelt sich derzeit um ca. 205.000 „subsidiär geschützte“ Personen - ist seit 2016 ausgesetzt. Die Große Koalition hat sich allerdings darauf verständigt, dass ab August 2018 monatlich bis zu 1000 Angehörige – plus Härtefälle – einreisen dürfen. Alwasiti: „Dieser Gesetzentwurf ist ein Schlag ins Gesicht aller Unterstützer!“

„Niemand in meiner Partei ist mit diesem Kompromiss zum Familiennachzug glücklich“, räumt Yasmin Fahimi (SPD) ein: „Ich will alle hier ermuntern, eine laute Stimme zu sein“. Die prominente hannoversche Bundestagsabgeordnete eröffnet mit starken Worten die von Kai Weber, dem Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Niedersachsen, moderierte Podiumsdiskussion. „Das Maß der Unmenschlichkeit, das wir auf diesem Planeten erleben, ist unerträglich,“ sagt Fahimi. Und zum Thema Asyl: „ Die Stimmung ist dramatisch gekippt!“

„Jetzt haben wir viele Rückschläge. So wird die Integration nicht laufen. Dabei haben wir davon geträumt, in Deutschland eine Perspektive zu haben“, so der Diskussionsbeitrag von Fahad Al-Hutaimi, einem anerkannten Flüchtling aus Syrien: „Wir haben allen Respekt der deutschen Gesellschaft gesehen. Wir reden über Werte und über Humanität. Aber wir haben das nicht geschafft!“

Benedikt Behlert von der Uni Bochum kommentiert den Gesetzentwurf der Großen Koalition zum Familiennachzug als weitere Restriktion in Folge der bereits verabschiedeten „Asylpakete“. Der weitere Verlauf der Diskussion gleitet ins Parteipolitische ab, die ehemalige SPD-Generalsekretärin Fahimi dominiert die Debatte. Sie beschwört „Integration und Zusammenhalt in unserem Land“ und wird aus dem Publikum heraus von einer Linken-Aktivistin polemisch angegriffen. Ein schönes Schlusswort spricht Flüchtling Al-Hutaimi: „Deutschland ist bunt und wir gehören dazu!“

Wolfgang Becker
MiSO e. V.
27.09.
Rolle der Migrantenorganisationen zur
Gestaltung nachhaltiger Integration
Präsentiert von: MiSO e. V.
Um 15:00 Uhr
Eintritt: frei
© Foto: Subhrajit Bhattacharjee
28.09.
Benefizkonzert, Reportage & Fotoausstellung in der Christuskirche
Präsentiert von: AK BIN
19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr
Eintritt: frei. Spenden erwünscht
Christuskirche
Conrad-Wilhelm-Hase-Platz 1
30167 Hannover-Nordstadt
09.10.
Veranstaltung nur für Frauen im Internationalen Frauentreff La Rosa
Präsentiert von: kargah e. V.
18 Uhr
Eintritt: frei - nur für Frauen
La Rosa-Café / kargah Haus
Zur Bettfedernfabrik 1
30441 Hannover - Linden Nord
17.10.
"nur für Vorstände und Einladungsgäste"
Präsentiert von: kargah e. V.
Um 16:30 Uhr
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
MiSO e. V.
19.10.
Präsentiert von: MiSO e. V.
13:30 - 19:30 Uhr
Eintritt: frei
Sprache: Deutsch
Neues Rathaus Hannover
Trammplatz 2
30159 Hannover
MiSO e. V.
19.10.
Die Konferenz findet in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover statt.
Präsentiert von: MiSO e. V.
14 - 19:30 Uhr
Eintritt: frei
Neues Rathaus
- Mosaiksaal -
Trammplatz 2
Hannover - Mitte
21.11.
"nur für Vorstände und Einladungsgäste"
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
Um 16:30 Uhr
Göttinger Chaussee 115
30459 Hannover

© 2018 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.